wanderlust = n, [won-der-luhst], a strong innate desire to rove or travel about
#VisitCarinthia bei SlowFoodTravel, unterwegs mit #ReisebloggerAT
Ruhezentrum Waldviertel - Genuss im Norden Niederösterreichs #VisitWaldviertel

Zusammen Reisen

flugzeug

Wohin zieht es dich 2016? Eine erste Sammlung meiner Reisepläne stelle ich für dich zusammen. Auf folgende Destinationen darfst du dich freuen!

Zusammen Speisen

hoferwirt_essen

Welches Lokal wolltest du unbedingt schon mal ausprobieren? Meine ehrgeizige Bucketlist für 2016 - Bars, Restaurants und Delis, durch die ich mich kosten will.

Zusammen Arbeiten

academic-2769_1280

Willst du dich über diekremserin on the go informieren? Erhalte den richtigen Überblick für eine Kooperation: Mediendaten, Kontakt, Impressum.

27.09.2016

Ich bin dann mal unterwegs im September

Oh September - Reiseglück und Routenplanung


Einmal rund um die Erde mit dem Flugzeug werde ich im September fliegen. Ich bin aufgeregt und freue mich gleichzeitig auf viele neue Eindrücke und Menschen, die ich kennenlernen werde.

On the way oder on the go (c) diekremserin on the go

Planungsstress

Direkt aus dem Büro zum Flughafen. Das macht mir zwar einerseits Sorgen, andererseits bin ich froh nicht viel darüber nachdenken zu müssen, wie ich die kommenden Flugstunden überlebe. Ich fadisiere mich schnell und das nervt. Bücher sind eine fantastische Ablenkung, denn meist ist Schlafen bei Langstreckenflügen keine wirkliche Option für mich. Zumindest kann ich auf keinen tiefen, erholsamen Schlaf zurückgreifen. Schade eigentlich.

Bucket-Reading-List
  • George R. R. Martin: Game of Thrones - alle fünf Bücher auf Englisch
  • Jonathan Safran Foer: Extremely Loud & Incredibly Close
  • Philipp Blom: Über Sehnsucht, Träume und Geschichten
  • Iljia Trojanow: Meine Olympiade. Ein Amateur, vier Jahre, 80 Disziplinen

Gekauft für meinen Tolino e-Reader von Thalia.

Natürlich habe ich auch die jeweiligen Reisebegleiter im Gepäck: Shanghai kompakt von MARCO POLO (gebe diesem Mini-Überblick) wieder einmal eine Chance, da ich sonst nicht so begeistert bin davon.
Kanada von Lonely Planet gibt mir eine gute Möglichkeit Routen zu planen, vieles übers Land und seine States zu erfahren und macht echt Lust endlich vor Ort zu sein. Leider sind manche Links veraltet.

Stop-Over: Doha, Qatar (2h)

Zwischenlandung. Natürlich ist eine Zwischenlandung nur ein Stopover, ein Einholen einer kleinen Dosis Ferne. Aber ich werde bestimmt ein paar Fotos machen.
Was sind deine Tipps für solche Zwischenzonen beim Reisen?

Welcome in Qatar - 25 Minuten zum Transfer, etwas stressig (c) diekremserin on the go
Schnelle Autos und das große Geld, sichtbar auch am Flughafen (c) diekremserin on the go
Aufenthalt Eins: Shanghai (4 Tage)
Lies hier bald mehr...

Aufenthalt Zwei: Montréal (3 Tage)
Lies hier bald mehr...

Aufenthalt Drei: Toronto (4 Tage)
Lies hier bald mehr...


Und dazwischen? Ich werde sehen welche Abenteuer ich zwischendurch in den Weiten von Quebec und Ontario erlebe. Weintouren, ja. Gutes Essen, ja. Schöne Wanderungen, auf jeden Fall!

Via Instagram (@lucietae) , snapchat (diekremserin) und Facebook (diekremserinonthego) bleibst du Live bei meiner Reise mit Judith von Brewaholic Blog / two drink  dabei. Follow my path & I'll keep you posted! 

17.09.2016

#socialconference im Albertina Museum und die Lust endlich wieder nach Frankreich zu fahren

Chaos Punkt.

Pointillismus = einer der vielen -ismen, den die Kunstgeschichte erfunden hat, um eine Epoche zu beschreiben. Dabei hat sie sich nicht besonders angestrengt, sondern das wichtigste Stilmittel der Strömung aufgegriffen und an den Anfang des Wortes gestellt: Pointe.

#SeuratSignacVanGogh

Wikipedia charakterisiert die Kunstströmung wie folgt:
Typisch für den Pointillismus ist der streng geometrisch durchkomponierte, oft ornamental wirkende Bildaufbau. Im Gegensatz zum Impressionismus wird nicht mehr eine realistische Momentaufnahme angestrebt, sondern eine wohldurchdachte Komposition. Diesen Ansatz, von der Gesamtkomposition des Bildes über die geometrischen Beziehungen, den Bildaufbau, die Beziehungen von Licht und Gegenständen hinunter zu den Einzelelementen zu gelangen, bezeichnete Seurat als Divisionismus.
 Hier fällt auch schon ein Künstlername, der als einer der Vertreter der Kunstrichtung gilt und für die Ausstellung der Albertina Dreh- und Angelpunkt ist: SEURAT.

#SeuratSignacVanGogh

#SeuratSignacVanGogh 

Social Media werden für Museen, Kunsthäuser und Ausstellungsmarketing immer wichtiger. In der Vermittlung von Themen, roten Fäden und relevanten Aussagen, bedienen sich die Marketingabteilungen den Onlinemedien und versuchen so ein neues, jüngeres, aktiveres, interessiertes Zielpublikum zu erreichen. Als eine der wichtigsten Institutionen in Wien für moderne Kunst - Picasso, Monet und Konsortien sind Stamm der Sammlung Batliner der Albertina - hätte es das Haus keinesfalls nötig in diverse Richtungen zu experimentieren. Wieso? Jede Touristin verirrt sich in die Albertina. Das Haus hat kein Imageproblem und vor allem finden BesucherInnen ihre Wege hinein und sind begeistert.

Mit der #socialconference am Abend nach der Eröffnung, im exklusiven Rahmen von nur 30 Personen nach den Öffnungszeiten das Ausstellungshaus für sich (fast) allein zu haben und fotografieren zu dürfen (sonst ist es nicht erlaubt), begeistert Social Media-affine Menschen wie mich. BloggerInnen, Twitteraten, Instagrammer und Fotografen sind vor Ort, lassen sich inspirieren, von den rosa-violetten Räumen, den schnörkeligen Schriften, den gepunkteten Bildern, den wilden Pinselstrichen, die van Gogh dann gegen Ende der Ära des Pointillismus in den Vordergrund gestellt hat und den Erzählungen von Online-Chefin Ivana und ihren Kolleginnen aus dem Ausstellungsmanagement und der Restaurierung.

#SeuratSignacVanGogh

Was bringt #socialcontent im Museumsbereich? 

Ich stelle mir selbst die Frage ob wirklich noch-nicht-BesucherInnen außerhalb des Museumsbereichs angesprochen werden von Informationen und vor allem Geschichten, die entwickelt werden, um Aufmerksamkeit zu machen. Content. Wie viel Content vertragen wir noch? Welchen Content möchten wir hören? Was sind die spannenden Geschichten, die Bilder vermitteln? Ich habe aufgrund der Einladung drei Überlegungen hierzu zusammengefasst:

(1) Exklusivität: Speziell im kleinen Rahmen durch Ausstellungen zu gehen, die sonst als Besuchermagneten kein Gustieren erlauben, spricht an. Allein vor Bildern zu stehen. Nahe ran gehen zu dürfen. Hierbei erschließen sich Geschichten wie von alleine. Ich möchte wissen, wieso Seurat und Signac befreundet waren, wie sie miteinander gesprochen haben, möchte wissen, wieso pointillistische Portraits vor allem von einem Künstler gemalt wurden und so weiter. Und dann noch: wie cool ist es, dass auch Piet Mondrian und Pablo Picasso mit Arbeiten vertreten sind?

(2) Urlaubsinspiration: Ganz ehrlich? Ich hab mir gedacht, dass ich lange nicht in Frankreich war, wie schön das Licht in Paris sein muss. Sonnenuntergang auf einer Dachterrasse. Oder am Strand in Antibes, wo sich unterschiedliche Farbreflexionen im Wasser spiegeln. Wie wäre es mit einem Segelturn in Richtung nirgendwo? Zu zweit, allein, mit Familie und Freunden. Frankreich ruft!

(3) Zeit: Take your time! Ganz eindeutig verleitet ein leeres Museum dazu, länger zu verweilen, genauer hinzusehen und vor allem durchzuatmen. Da bekommt das Energie Tanken und aufmerksam Schauen eine ganz neue Bedeutung. Zeit ist Gold wert. Nicht einmal durchgehen, sondern mehrmals hin und her zwischen Anfang und Ende, zwischen Start und Ziel, zwischen Früher und Später. Hier werden plötzlich Zusammenhänge klar, die Zeit benötigen. Wo war hier nochmal der Punkt? - Bei Vincent Van Gogh erlebe ich, dass pointillistisch auch wilde Formen sein können.

#SeuratSignacVanGogh

Weitere Bilder findest du in meiner flickr-Galerie:

#SeuratSignacVanGogh at Albertina Museum, Vienna

Many thanks, Merci & Dankeschön an das Team Albertina Museum für die Einladung. #arttogo #keinTagohneKunst #SeuratSignacVanGogh sind die Hashtags, die ich verwendet habe.

05.09.2016

Letzte Sommertage auf der #genussmeile16

Von Mödling bis nach Bad Vöslau

Wienerwald Tourismus mit den Genussmeile-Sprüchen © diekremserin on the go
Wienerwald Tourismus mit den Genussmeile-Sprüchen © diekremserin on the go

Weinwandern hat sich zum neuen Trend entwickelt. Ob in der Wachau oder im Kamptal oder gar an den Außengrenzen von Wien: auf der Genussmeile 2016 begehen über 20.000 BesucherInnen bei herrlichem Spätsommerwetter den Wasserleitungswanderweg, der über der Hochquellwasserleitung verläuft, die Wien mit dem besten Leitungswasser versorgt. Darauf gedeihen die wunderbaren Weinreben - Zierfandler, Riesling, Rotgipfler - und beherbergen während der Genussmeile 85 Stände der umliegenden Winzerinnen und Winzer.

Vor sechs Jahren haben wir uns zusammengetan, weil wir die Gemeinschaft rund um den Anninger stärken wollten. Das hat mit der Genussmeile wunderbar funktioniert. Hierher kommen nicht nur Touristen oder WienerInnen, sondern auch die BewohnerInnen der Dörfer.
Christoph Kainz erzählt von den gemeinsamen Ideen, die er mit den Bürgermeistern der Gemeinden Pfaffstätten, Baden, Gumpoldskirchen, Guntramsdorf, Bad Vöslau, Mödling, Tattendorf, Traiskirchen vor Jahren schmiedete - bei einem guten Glaserl am Stammtisch - und in die Tat umsetzte: "die längste Schank" kam dabei heraus.

Dass das Wetter auch in diesem Jahr mitspielt, lässt den Satz auf der Wanderkarte "Bei Ausfall eines Veranstaltungswochenendes wegen Schlechtwetter erfolgt eine Verlängerung" hinfällig werden. Allerdings wäre eine Erweiterung auf ein zweites Wochenende gar nicht schlecht. Denn die 85 Genussstationen zwischen Mödling und Bad Vöslau kann ich unmöglich an nur zwei Tagen schaffen.

"Bleib ma picken"


Dieser Spruch des Wienerwald Tourismus wird zum Motto des Samstages, der mit einem wunderbaren Mittagessen im Alten Zechhaus der Familie Krug beginnt. Surschnitzel, Backhendl und Blunzengröstl spielen alle Stücke. Und der Zierfandler lässt mich schon mal picken bleiben, wie man so schön auf niederösterreichisch sagt. Das bedeutet, dass ich sitzen bleibe, bei einem guten Achterl, bei einem schönen Gespräch, bei einer netten Unterhaltung.

Die Vorspeise ist serviert. Leider wusste ich das nicht und habe meinen Teller mit herrlichem Roast Beef und Liptauer voll gefüllt. © diekremserin on the go
Die Vorspeise ist serviert. Leider wusste ich das nicht und habe meinen Teller mit herrlichem Roast Beef und Liptauer voll gefüllt. © diekremserin on the go
Einblick vom Ausblick beim Krug © diekremserin on the go
Einblick vom Ausblick beim Krug © diekremserin on the go
Am Kirchplatz startet der erste Genussmeilentag ganz traditionell mit Musikkapelle und Gebirgsschützen, bevor es dann auf die tatsächliche Meile geht, bei Ausblick ins Wiener Neustädter Becken und den Anninger in die andere Richtung. 

Mario Gruber, Geschäftsführer von Wienerwald Tourismus, ist stolz auf den großen Erfolg, den er mit der Veranstaltung verzeichnen kann. "Wir sorgen hier für den perfekten Abschluss der Sommerferien und locken viele WeinliebhaberInnen aus der Umgebung an." 

Oh ja, die Sonne geht unter und der Blick wird immer schöner © diekremserin on the go
Oh ja, die Sonne geht unter und der Blick wird immer schöner © diekremserin on the go 


Die Burgundermacher rund um das Weingut Heggenberger schenken ganz wunderbaren Rotwein aus: der Pinot Noir hat mich überzeugt. Denn neben den begünstigten, für die Gegend bekannten Weißweinsorten spielt die Winzerzusammenarbeit die Trumpfkarte bei den Roten aus. Oh ja, einer der besten österreichischen Rotweine, die ich je getrunken habe. Großes Kompliment! 

Schwenken. Riechen. Kosten. Schmecken. Gut isser. © diekremserin on the go
Schwenken. Riechen. Kosten. Schmecken. Gut isser. © diekremserin on the go


Den perfekten Abschluss machen zwei Kugeln. Eiskreme. Vom steirischen Eisgreissler, der mich schon in Wien auf der Rotenturmstraße stundenlang anstellen lässt. Hier ist die Schlange kürzer und das Eis beim Ausblick noch besser. Lieblingssorten: Mohn und Zitrone. 

Habe die Ehre! 

Verbinden kannst du die Wanderung mit einem Besuch des Arnulf Rainer Museums in Baden, das im ehemaligen Kurbad mit großartigen Ausstellungen auffährt. Momentan mit einer sehr spannenden Retrospektive zu Arnulf Rainer. 


Die vinophile Wanderung erfolgte auf Einladung von Hiller Communications im Auftrag von Wienerwald Tourismus. Unter #genussmeile16 können die Beträge via Social Media aufgerufen werden. 


29.08.2016

Shanghai, ich esse!

Nach meinem Beitrag zu meiner Reisevorbereitung in die Kunstgefilde von Shanghai, werde ich mich nun etwas mit der Kulinarik beschäftigen. Auf das Kosten von neuen Gerichten, das Erschrecken von Gewürzen, die ich nicht kenne und Ausprobieren von Köstlichkeiten, die ich wohl in Wien niemals bekommen werde, freue ich mich mehr als auf alles andere...

Instagram sei Dank, empfehlen mir dort schon einige Shanghai-Insider Restaurants, Brunch-places-to-be und Bars, wo ich abends abhängen kann.

Nach meinem Aufenthalt werde ich Fazit über meine Erfahrungen geben...

Shanghai Food & Drink Bucket List


Shook! 



BAOISM China



Blackbird

Ein von Kae Collective (@kaestories) gepostetes Foto am


Aunn Cafe & Co



Street Food Experience!

In den wenigen Tagen, die ich in der Metropole verbringen werde, möchte ich auch Best Street Food in Shanghai testen.


27.08.2016

#WheninItaly: Slow Travel Siena


Niemals hätte ich gedacht, dass ich am 16. August jemals wieder in die Toskana reisen werde. Vor allem nicht nach Siena, wo sich zwar die Menschen tummeln, aber in einer Dichte, dass Genussprogramm fast nicht möglich ist.  Wieso? Der alljährliche, zweimalig stattfindende Palio, das historische Pferderennen, ist angesagt. ItalienerInnen und vor allem die SieneserInnen selbst, lieben diesen traditionsreichen Lauf. Hundert Sekunden dauert das Spektakel, bei dem sich am Piazza del Campo die Massen sammeln, auf Holzpritschen sitzen und ihrer Contrade (Bezirk) zujubeln. Siena ist in siebzehn Contraden geteilt. Die Sprengel oder Kleinbezirke sind einem bestimmten Symbol zugeordnet - ich habe nahe der Muschel und der Gans genächtigt. Meine Kollegin, die sich dem Sieneser Lebensstil für ein paar Monate annähert, feuert - Achtung Spoiler - dem heurigen Gewinner Lupa (die Wölfin) zu.



Fünf Tips für ein #SlowTravelSiena-Wochenende


* Miete ein Auto! 

Gemeinsam mit dem süßen Fiat Cinque Cento bist du mobil, enfliehst den Tourismusmassen und entscheidest ob du Chianti, Pisa oder die Adriaküste unsicher machen willst. Parkplätze im Nordosten der Stadt sind frei, allerdings auch begehrt.

2016_08_Siena - 04

* Go for B&B! 

Nachdem ich erst kurzfristig gebucht hatte, und der Palio zu akuter Zimmerknappheit in der toskanischen Stadt führt, sind selbst die Air BnBs in denen ich normalerweise nächtige überteuert. Gefunden habe ich ein wunderbares, schmuckes B&B über booking.com. Lorenzo, Inhaber des Ai Canapi B&B, hat sein Häuschen mit sehr viel detailreichen Elementen eingerichtet, im toskanischen Stil, und kümmert sich herzlich um seine Gäste. Da macht es nicht einmal etwas wenn Dusche und WC über den Gang zu erreichen sind.

2016_08_Siena - 05

* Trinke Apero am Piazza del Campo!

In den Tagen vor dem echten Palio sind schon alle Sieneser im Aufruhr und in den Straßen der einzelnen Contraden werden Feste gefeiert als gäbe es kein Morgen. Begib dich ins Chaos der Gässchen und Vialen, folge den in historischen Kleidern auftretenden Kindern, höre die Kampfgesänge aus den Hinterhöfen von Klöstern und Kirchenkomplexen, und vor allem, schau auf den Rathausplatz nachdem an den drei Tagen der Vorbereitungen auf den echten Palio bis spätnachts viel los ist. Hinsetzen und den Vibe genießen!

* Rundum-Service: Auf nach Cortona!

Besuche Cortona, die Stadt am Hügel, der dich über einen Teil der Toskana blicken lässt. Das hübsche Städtchen birgt in den Gässchen, Anstiegen und steilen Treppenläufen viele Verstecke und geheime Entdeckungen. Ein Highlight war sicher der Anstieg zur St. Margherita Kirche, die sich knapp neben der Fortezza Medici auf einer Plattform erhebt und zum Verweilen einlädt. Souvenirshops haben NOCH nicht überhand genommen und das Städtchen wirkt sehr authentisch. Einzig ein Fehlen von guten Eisgeschäften habe ich festgestellt!
Die Fahrt nach Umbrien zum Lago Trasimeno ist auf jeden Fall einen Abstecher wert!

Die großartige Aussicht! © diekremserin on the go
Die großartige Aussicht! © diekremserin on the go

* Anstellen und rauf auf den Duomo!

Ja, ich weiß, anstellen und warten, warten und noch mehr warten, sind eher unsexy. Ich mag das auch nicht. Aber rund um die Mittagszeit, so gegen 12 Uhr, sind die Anstellzeiten am Nuovo Duomo meist etwas kürzer. Statt 45 Minuten oder noch mehr, lässt du dich am besten im Museo dell'Opera del Duomo nieder und wartest bis du, mit 20 anderen Menschen die engen, steilen Treppen zur einzigen, stehenden Mauer des Domneubaus erklimmen darfst. Die Aussicht ist ein Traum! Es zahlt sich aus. Nimm am besten ein Kombi-Ticket für Dom, Baptisterium, Museum und Aussichtsplattform.

Achtung! Der Dom sperrt erst um 13 Uhr seine Tore für Besichtigungen auf!






Weitere Fotos zu den Traveldestinationen rund um Siena findest du hier: 

#VisittheSouth Siena im SlowTravel Modus

21.08.2016

Genuss am laufenden Band: Kitzeck, Gamlitz und Konsorten

Was gibt es Schöneres als ein Wochenende in der südsteirischen Toskana zu verbringen? Mit Ausblick auf die Sausaler Weinberge und hin"unter" nach Slowenien. Also in den Süden. Wie bereits in einer vergangenen Fotoreise angekündigt, habe ich mich auf den Weg zum Weingut Schauer gemacht, wo ich - in Kitzeck im Sausal - noch eine Rechnung offen hatte. Die Schauer-Buben (Stefan, Bernhard, verzeiht mir!) hegen und pflegen den elterlichen Betrieb, der einerseits den Weinbau und andererseits die Buschenschank und Ferienzimmer umfasst. Schade, dass die diesjährige Weinernte aufgrund eines grausigen Frühjahresfrostes sehr dürftig ausfallen wird. Und damit habe ich wahrscheinlich untertrieben.

Der Ausblick! © diekremserin on the go

Kreativität trifft Genuss 

"Solche Jahre helfen Ideen zu entwickeln und kreativ zu sein" meint Stefan, der beim sonntäglichen Frühstück die positiven Seite eines Ernteausfalls hervorkehrt. Bermerkenswert. Dabei habe ich das Gefühl, dass Kreativität hier sowieso schon sehr hoch geschrieben wird. Mein absoluter Highlight-Wein ist nach wie vor der sonst nicht so geliebte Sauvignon Blanc 2015, der allerdings für das nächste Jahr zurückgehalten wird und erst zu einem späteren Zeitpunkt in den Verkauf kommen wird. Absolution! Neben den herrlich abgestimmten Weinen, die vom Brüderpaar gemeinsam entwickelt und vermarktet werden, können die Schauers mit den gemütlichen Zimmern voll punkten. Auch das Frühstück ist top: Heidelbeergratin? Unbedingt probieren!

Einblick in den Frühstücksraum! © diekremserin on the go
Einblick in den Frühstücksraum! © diekremserin on the go





Im GenussRegal der Vinofaktur in Gamlitz ergeht es mir nicht anders. Dort nimmt sich Chef Zeit und zeigt uns beim Rundgang, der von - nanonana - Kernölproduktion bis hin zur Schnapsbrennerei alles an Genuss widerspiegelt was die Südsteiermark zu bieten hat. Besonders spannend sind dabei die einzelnen Nischen, in denen das Ausstellungsdesign weg von den Produkten, hin zu den Fragen der Menschen rückt. Was braucht der Mensch? Was kauft der Mensch an Lebensmitteln? Was wird weggeschmissen? Wie hat sich das Tourismusland Südsteiermark verändert? Welche Speisen heissen wie sie heissen und aus welcher Zeit kommen sie?

Beim abschliessenden Verkosten - Sprudel, Sauvignon Blanc, Morillon vom Weingut Polz - gustieren meine Begleitung und ich noch im Shop. Denn davor macht die Ausstellung im GenussRegal ihrem Namen volle Ehre: Zotter-Schokoladenbrunnen, Kürbiskerne in verschiedener Zubereitungsform, Essige von Goelles, Vulcano-Schinken,... im Süden weiß ich, was ich esse!

"Das grüne Gold der Steiermark" - der Kürbis! © diekremserin on the go
"Das grüne Gold der Steiermark" - der Kürbis! © diekremserin on the go
Wir verkosten. © diekremserin on the go
Wir verkosten. © diekremserin on the go

Langsam machen wir uns wieder auf die Weiterreise. Mit dem Auto lässt sich's gut leben im Süden. Ohne wohl eher nicht so gut. Obwohl auch die Gegend rund um Gamlitz und Leibniz versuchen mit Buschenschank-Shuttles öffentliche Verkehrsmittel anzubieten. Vor allem für jene Menschen, die nicht nur kosten, sondern gerne auch trinken möchten. Diese Entwicklung wird wohl noch dauern...

Einkehr ist angesagt, denn nach dem vielen Verkosten ist uns tatsächlich ein echter Hunger aufgekommen. Empfohlen wird uns das Schramms - ein kleines Wirtshaus auf hohem Niveau. Bummvoll an einem Regentag wie diesem, obwohl draußen auf der überdachten Veranda ebenso BesucherInnen sitzen und die Aussicht geniessen. Ich entscheide mich für, klassisch, einen Backhendelsalat. Begleitung isst Bandnudeln mit wunderbarer Sauce. Herzlichst! Das Service ist rasch, unkompliziert und reizend freundlich. So, dass ich beim nächsten Mal bestimmt wieder stehen bleibe. 

Wundervolle Pastakreation im Schramms Wirtshaus, wo traditionelle Küche groß geschrieben wird. © diekremserin on the go
Wundervolle Pastakreation im Schramms Wirtshaus, wo traditionelle Küche groß geschrieben wird. © diekremserin on the go


Heidelbeeren überall, ich bin wohl zur richtigen Zeit am richtigen Ort.  Hier der wunderbare Heidelbeerstrudel :P © diekremserin on the go
Heidelbeeren überall, ich bin wohl zur richtigen Zeit am richtigen Ort.  Hier der wunderbare Heidelbeerstrudel :P © diekremserin on the go

Eine weitere Genussüberraschung hat die Ölmühle Hartlieb auf Lager. Nicht nur, dass der Shop alle Stücke spielt, nein, auch der Service ist ein Traum und ich bemerke, wie sehr die Menschen hier mit dem Produkt Öl verbunden sind: Kürbis, Lein, Distel, uvm. Im ersten Stock wartet ein kleines Museum auf mich: mit all den Maschinen und Vorgängen, die bei der Herstellung von Öl benötigt werden. SlowFood hat die Ölmühle in ihren Guide aufgenommen und ich verstehe sehr schnell wieso: das Produzieren von Öl ist eine langwierige, sehr aufwändige Sache, die Know-How, Gefühl und Verstand braucht, Liebe zum Detail und zum Kunden, der letztendlich als Endverbraucher gegenüber steht. Und dann ist der Genuss des Konsumenten gefragt: wie verwende ich das Öl? Ich setzte das gekaufte Erdnussöl gerne als Basis für asiatisch-anmutende Gerichte ein. Oder ich nehme das mit Dill versetzte Öl um Salate zu verfeinern.

erkäufer mit Herz und Seele seit 20 Jahren. Er ist schon immer dabei und lebt seine Berufung in der alten Mühle. © diekremserin on the go
Verkäufer mit Herz und Seele seit 20 Jahren. Er ist schon immer dabei und lebt seine Berufung in der alten Mühle. © diekremserin on the go
Sammelsurium an wichtigen Begleitern für das Pressen von Öl im Museum © diekremserin on the go
Sammelsurium an wichtigen Begleitern für das Pressen von Öl im Museum © diekremserin on the go

Zu besichtigen ist das Museum zu folgenden Öffnungszeiten in Heimschuh: 

06.08.2016

Ruhezentrum Waldviertel: alles für den langsamen Genuss

#SlowFoodTravel ins Waldviertel


Runterkommen und stressfrei frische Luft genießen. Das und dennoch genussvolles Leben wünscht du dir beim Urlaub Machen? Ich bin ein Fan geworden in die sogenannte Pampa (nicht nach Argentinien) zu fahren, um richtig abzuschalten. Rauf, ins Waldviertel, wo es ein paar Grad kühler ist, wo sich Fuchs und Hase um 18 Uhr "Gute Nacht" sagen und wo die Straßen so eng sind, dass ich mir oftmals nicht sicher bin ob ein entgegenkommendes Auto Platz hat. Die zehnte Wiese, das fünfzehnte Waldstück, glitzernde Sterne, strahlend blauer Himmel. All das, kann das Waldviertel.

 Gleich in Arbesbach angekommen. Wiese, Wald, Ruine. That's it! © diekremserin on the go
Gleich in Arbesbach angekommen. Wiese, Wald, Ruine. That's it! © diekremserin on the go


"Es ist soweit, das Netz ist weg." - Ich lege mein immer erreichbares Smartphone weg - Zipp zu. Die Gedanken sind plötzlich woanders.
Einblick ins Theaterstadl wo das Event stattfand!
Einblick ins Theaterstadl wo das Event stattfand! 

GenussfanatikerInnen, herzlich Willkommen!

In meiner spannenden Kooperation mit #Sonnentor durfte ich das Waldviertel schon von seiner nachhaltigen und sehr genussvollen Seite kennenlernen. Sprögnitz, der Ort an dem immer die Sonne scheint, bleibt mir gut in Erinnerung. Der kulinarische Höhepunkt war sicher der Besuch in der hauseigenen Leibspeis', wo mit Produkten aus der Region gekocht wird, wo alle möglichen Kräuter im Vordergrund stehen und der Blick auf das Wesentliche gewahrt wird. 

Ein paar Dörfer weiter, nach Zwettl und dort, wo Hase und Fuchs auch mir zum Gruße die Pfoten reichen, liegt Arbesbach. Dort kocht ein ganz Großer. 

Michi Kolm in seinem Element...
Michi Kolm in seinem Element... 
Michael Kolm, seit zehn Jahren am Herd des Restaurant Bärenhof, lernte bei jenen österreichischen Starköchen, die momentan Wien revolutionieren (Mraz und Sohn) und übersetzt dies in Waldviertlerischer, authentischer Manier auf den Teller. 

Zur Zehn-Jahres-Geburtstagsfeier verzauberten Michi Kolm und Team sowie Freunde des Koches 250 Gäste. Magie! Auch hier stand Nachhaltigkeit im Genuss am Tagesplan, denn Friends wie Josef Floh setzen auf Regionalität und vor allem Qualität. Auf den Teller kommt was Saison hat! 




Plus, Bärenbeobachtung inklusive

Der Bärenhof hat seinen Namen nicht von irgendwoher. Im Naturpark, der gleich anschließend an das  Lokal ins Abenteuer führt, kannst du Braunbären entdecken. Das Tierschutzprojekt von Vier Pfoten lässt Bären, die als Zirkusbären 

Sehr spannend klingt auch die Wanderführung von Elfie Grünstäudl, die sich mit BesucherInnen auf den Pfad der Urzeit macht. Leider konnte ich dies nicht ausprobieren, denn bei meinem Besuch stand eindeutig der pure Genuss im Vordergrund. 

Prost, Bloggerinnen :D
Prost, Bloggerinnen :D 

Die Speisefolge forderte die Gäste auf von Station zu Station zu wandern. Kurz überlegte ich mit der famosen Nachspeise bei Mraz zu beginnen. Entschied mich dann aber doch für den konventionellen Weg:

Gelbe Raunen mit Mohn, Topfen und Roastbeef vom Hirschkalb (Bärenhof)
Krautfleisch mit knusprigen Schweinebauch und Gnocchi (die üBÄRflieger - Männerkochgruppe rund um Michi Kolm)
Auberginencreme, gebratene marinierte Mini-Aubergine, marinierte Stekovics Paradeiser, Ziegenfrischkäse, Kräutersalat aus Königskraut, Spicy Oregano & Bohnenkraut (Floh)
2 x Kalb mit Eierschwammerl, Kohlrabigemüse und Polenta (Bärenhof)
Flat Iron Steak mit Kürbisgemüse (Bittermann)
Erdäpfel mit Buttermilch, Heublume und Bauchspeck
Basil Smash mit griechischem Joghurteis, Granola, Berberitzen und Melone (Mraz)

Rate, was das ist... ©diekremserin on the go
Rate was das ist.... © diekremserin on the go
...oder wer sich hier mit der geilsten Kruste abmüht ... © diekremserin on the go
...oder wer sich hier mit der geilsten Kruste abmüht ... © diekremserin on the go
...inklusive Endergebnis © diekremserin on the go
Salat at its best. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen © diekremserin on the go
Salat at its best. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen © diekremserin on the go
Michi Kolms Handschrift. © diekremserin on the go
Michi Kolms Handschrift. © diekremserin on the go
Anrichten, bitte! © diekremserin on the go
Anrichten, bitte! © diekremserin on the go
Zum Dessert. Das Eis schmilzt. Jede Bowl wird minutiös angerichtet. Ein Traum! © diekremserin on the go
Zum Dessert. Das Eis schmilzt. Jede Bowl wird minutiös angerichtet. Ein Traum! © diekremserin on the go 


Ausgelassen habe ich, weiß aber von Lisa (Finespitz.at), dass die Speisen mehr als zu empfehlen waren:

Grammelknödel (Blumentritt)
Kalbsrahmbeuschl (Goldenes Bründl)



Die Reise nach Arbesbach erfolgte auf Einladung von Hiller Communications


30.07.2016

Auf den Maler gekommen: Martin Johann Schmidt im Farblabor

Ist dir schon langweilig in den Sommerferien? Täglich schwimmen gehen geht sich in Österreich leider sowieso nicht aus, denn die chaotischen Gewitterzüge machen uns immer wieder einen Strich durch diese Rechnung.

Kommt bei dir gar Lust auf ein wenig Kreativität auf? 


Ganz stolz bin ich auf die bereits siebente Veranstaltung "Kunst trifft...", die ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen von der Kunstmeile Krems heuer ist Leben gerufen habe: Workshops zu verschiedenen künstlerischen Techniken und spannenden Themen rund um Kunst, Karikatur und Museum für Erwachsene.

Die Sommerferien laden dazu ein wie eine Touristin durch Krems zu gehen - schon in den vergangenen Jahren durfte ich einerseits als Tourguide mit Creativelena oder auf dem Rad Stadtrundfahrten machen. Dabei kam Stein, der zweite Teil der charmanten Doppelstadt Krems-Stein, meist zu kurz. Gemeinsam mit Christine Emberger entdeckte ich bei einer Vorab-Stadtführung die fragile, historische Stadt aus der Sicht des bekannten Kremser (stimmt nicht, denn es ist ein Steiner!) Schmidt.
Christine Emberger als Martin Johann Schmidt  © Martina Hackel
Christine Emberger als Martin Johann Schmidt  © Martina Hackel

Wer ist eigentlich dieser Kremser Schmidt?

Das fragte sich Christine ebenso und begann zu recherchieren. "Das ganze Projekt ist als Steinerin ein Herzensprojekt von mir. Je mehr ich in die Materie eintauchte, desto mehr Fragen wurden offengelegt... ich glaube ich werde nie damit fertig..." Mit einer umgänglichen und offenen Art geht die forschende Fremdenführerin und begeisterte Reisende auf ihr neues Projekt "Martin Johann Schmidt und Stein" zu. "Perücken! Du weißt gar nicht, wie schwierig es ist die perfekte Perücke zu finden, das hier ist schon die dritte... und den Hut, den muss ich aufsetzen, sonst kann mich wirklich niemand anschauen..." 

Mit einem jahrhundertealten Gehrock, einer Farbpalette, Pinsel und Perücke ausgestattet, treffe ich Christine am Linzer Tor. Dort sehen wir uns um: was ist heute da? Womit musste sich Martin Johann, der hier aufgewachsen ist und sein ganzes Leben verbracht hat, herumschlagen? Sie erzählt begeistert aus dem Leben des großen niederösterreichischen Künstlers, das 1718 in Grafenwörth bei Krems begann. Bald feiern wir also sein Geburtsjubiläum, eine große Sache für die Doppelstadt. Verstorben ist er auch in Krems, alt, aber immer noch sehr feinfühlig was seine Arbeiten betrifft. Bewundern kannst du "Kremser Schmidts" in vielen niederösterreichischen Klöstern, wo der Herr Auftragsarbeiten erhielt. Fad wurde ihm wohl nie. Seine besonders geschäftige Werkstatt in Krems vergleichen Zeitgenossen angeblich sogar mit Rembrandt. 


Gemeinsam mit Christine entdecken wir einige Originale, besuchen das Grab des Malers und hören einiges aus dem bewegten Leben des doch sehr braven Künstlers. Zurück an der Kunstmeile Krems entschwinden wir ins Farblabor: mit welchen Bindemitteln haben Künstler dieser Zeit gearbeitet? Wie entsteht das sogenannten Kremser Weiß? Und was hat es mit der Vorzeichnung auf sich? 

Der "Kunst trifft... Martin Johann Schmidt"-Workshop gibt Einblick in die Geschichten der Vergangenheit, die uns heute mit Fresken an den Hausmauern oder Altarbildern in den Kirchen noch begleiten, die über das Kopfsteinpflaster mitgetragen werden und die in den versteckten Eckchen von Stein auftauchen. Außerdem wird praktisches Anwenden gefragt sein - ausprobieren. Keine Vorkenntnisse notwendig. 

Zurück in die Zukunft mit Christine Emberger - Kunst trifft... Martin Johann Schmidt im Farblabor 

Anmeldung über 02732 908010 oder office@kunstmeile.at
10 Euro pro Person 

Mehr zu Martin Johann Schmidt via Bundesdenkmalamt.  

Meist gelesen

Blogroll

REISEN
Creativelena
Reisebloggerin
Wieder Unterwegs
kofferpacken.at
Travel Pins
Eager Tourist

SPEISEN
Brewaholicblog
Friede, Freude & Eierkuchen

KULTIVIEREN
Museumlifestyle
In Arcadia Ego
Headstuff

Blogverzeichnis - Bloggerei.de
- Reiseblogger Kodex

Fotobox

#VisittheSouth: Steiermark und Burgenland als Weinliebhaberin entdecken!
Copyright © ✈️ diekremserin on the go | Powered by Blogger
Design by Viva Themes | Blogger Theme by NewBloggerThemes.com